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Bianca Wohlgemuth Bianca Wohlgemuth
www.biancabackt.wixsite.com

Backe, Backe, Kuchen, das „Moehl Boggal“ hat gerufen!
„Host kan Boggal (Dialektausdruck für: Kuchen) zum Kaffee dazua?“, hörte Bianca Wohlgemuth in ihrer Kindheit bei Oma und Onkel häufig bei Tisch.

Das blieb auch einige Jahre später an ihr hängen und so übte sich die gelernte Friseurin und Bürokauffrau aus Wörth bei Gnas immer mehr selbst als Hobbybäckerin. Unter dem Pseudonym „Moehl Boggal“ verzauberte die 29-Jährige ihre Familie und besten Freundinnen an Geburtstagen oder Hochzeiten mit sehenswerten und mehrstöckigen Tortenkompositionen. Bereits bei der ersten süß-verrückten Torte mit Männeroberkörpern waren ihr die „guten“ Zutaten bereits wichtig. Mit leicht auf der Zunge zergehendem Fondant kreierte sie Figuren aller Art und die Tortenvielfalt wurde ständig spektakulärer. Beeindruckend war auch ihre erste fünfstöckige Hochzeitstorte, bestehend aus 55 Macarons, 200 Cupcakes und 200 Cake Pops. Honigwaben, ein Fußball-Logo, ein Hackbrett, eine Wodkaflasche oder ein komplett essbarer Laptop – die ‚Grenzen des guten Geschmacks‘ wurden vollständig ausgeschöpft. „Es soll nicht nur gut aussehen, es muss auch schmecken!“ Als ihr aber die Idee kam, ein funktionierendes Uhrwerk in die Torte einzubauen, nahm die süße Versuchung ihren Lauf.

Das große Backen
Mit diesem spontanen Torten-Geistesblitz reichte sie ihre Bewerbung für die deutsche Sat1-TV-Show „Das große Backen“ ein. Wenig später stand sie plötzlich mit bzw. wegen einer grün-weißen Steiermark-Torte samt Uhrwerk, von 1.000 Kandidaten zunächst unter den besten 90 Hobbybäckern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Beim weiteren Casting in München wusste sie mit Geschmack und Optik wiederum so zu überzeugen, dass sie bei der  TV-Show sogar unter den Top 10 steht und dabei weiter um den großen Titel mitbacken durfte. Als einzig verbliebene Österreicherin bleibt sie ihren Wurzeln aber auch in Berlin mit Rezepten namens „Schieferhagltatschger“ treu. „Sie dachten zuerst, ich bin unabsichtlich auf die Tastatur gekommen“, lacht sie lauthals. Auch mit ungewöhnlichen und mutigen Kreationen wie Spargel und karamellisierten Zuckerschoten überzeugt Bianca die renommierten Juroren. Ganz ‚crazy‘ Dinge halt!“, grinst sie keck.

Auf natürliche und saisonale Zutaten, wie auch auf zuckerarme Zubereitung legt sie großen Wert. Derzeit liebt sie aber auch Exotisches wie Tonkabohnencreme und Kokosmousse mit halbgelierten Mangogelee. Kindheitserinnerungen an uralte Oma-Rezepte gräbt sie gerne aus und lässt diese mit Herzlichkeit neu aufleben. Gemäß dem Motto: „Lieb Gewonnenes bewahren und Neues versuchen“, sagt sie.

Wenn sie beim Backen ist, vergisst sie die Zeit aber generell um sich herum. Diese dreht sich dann ohnehin nur um den Teig, die Cremen und Schokolade vorzubereiten, ehe gefüllt, dekoriert und die Torte schließlich vervollständigt und zusammengesetzt werden kann. Nach der Fertigstellung hat eine Fotografin sie zuletzt mit einem Kompliment tief berührt: „Sie hat mir geschrieben: Was du machst, ist Kunst - vereint mit Eleganz und Humor.“ So etwas schmeckt natürlich!


Live auf der Showbühne in Wien:
Sa, 6. Oktober um 13:00 Uhr
"Semi-Naked-Cake mit Buttercreme"